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Remy

geb. ca. Februar 2016, gechipt, geimpft, kastriert (männlich)

Wenn ein Bewohner vom Gnadenhof in ein liebevolles neues Zuhause umziehen darf freuen wir uns immer ganz besonders. Es ist der Lohn für unsere Arbeit. Und bei einigen Vierbeinern freuen wir uns ganz besonders. So auch bei Remy. Scheu und verängstigt in der Ecke kauernd, so lernten wir den Mischlingsrüden kennen. Verlassen hat er uns mit einer Portion Selbstbewusstsein und großer Lust auf sein neues Hundeleben. Lieber Remy, Du hast große Schritte in Deiner Entwicklung gemacht und es kommt noch so viel mehr, was auf Dich warten wird. Wir wünschen Dir von Herzen ein spannendes und glückliches Hundeleben!

Remy wohnt jetzt in Admannshagen bei Rostock.

Das Team vom Klein´en Gnadenhof e.V.
Letschow, im Juni 2018

Remy im Februar 2018:

Remy macht immer mehr Fortschritte. Seit einige selbstbewusste Hundis bei uns ausgezogen sind, traut er sich viel mehr zu, läuft umher, untersucht alles in der Wohnung und kommt auch zum Essen an den Tisch. Da fällt natürlich für den kleinen Schelm immer etwas ab, worüber er sich riesig freut. Wir konfrontieren ihn jetzt mit vielen neuen Situationen, ein Besuch beim Tierarzt - nur zum Wiegen -, Besuch bei Freunden und Hundewanderungen in der großen Gruppe. Auch viele Spaziergänge zu zweit stehen auf dem Trainingsplan, denn er soll ja evtl. auch einmal allein klar kommen.

Eine Vermittlung zu einem dominierenden Hund wäre für ihn ungünstig, aber gegen einen verspielten netten Vierbeiner hat er bestimmt nichts einzuwenden. Vor Samtpfötchen und Kampfkatzen hat er großen Respekt.

Letschow, im Februar 2018

Remy´s Geschichte:

Diesem hübschen Hundemann blieb der gute Start in ein „normales“ Hundeleben leider verwehrt. Die ersten Monate verbrachte er ausschließlich mit seiner Mutter und seinen Geschwistern im Tierheim. Aufgrund der fehlenden Kontakte zum Menschen in den prägenden Monaten seines Hundelebens, muss Remy die unbeschwerte Berührung und Kommunikation mit dem Menschen erst noch lernen. Viele Situationen im Alltag machen dem aufgeweckten Jungspund Angst, in dessen Folge er sich zurückzieht und sich am liebsten in die letzte Ecke verkriecht.

Bei uns lernt der kleine Angsthase Stück für Stück ein „normales“ Hundeleben kennen, und dazu gehört nun mal auch das Zusammenleben von Mensch & Tier. Ansonsten zeigt sich Remy in unserer Hundegruppe mit allen Hündinnen und Rüden verträglich, spielerisch und entspannt. Vor allem mit unserem zweiten Jungspund Porto tobt Remy regelmässig und ausgelassen. Und die beiden hecken ab zu auch mal eine kleine Dummheit aus. Auch das friedliche Zusammenleben mit Katzen hat Remy von Anfang an akzeptiert. Wir wünschen uns für Remy geduldige Hundeliebhaber, die Erfahrung im Umgang mit ängstlichen Hunden haben und Remy die nötige Zeit geben, dass nicht Erlernte nachzuholen. Wir sind uns sicher, sobald das Eis gebrochen ist und er seine Schüchternheit ablegt, wird Remy jedes Menschenherz für sich gewinnen. Aber bis dahin braucht es Durchhaltevermögen und ganz viel menschliche Zuwendung, die der liebenswerte Rüde bisher nicht kennenlernen durfte.

Letschow, im Dezember 2017

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