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Jacky

geb. Mai 2017

Gegen Dummheit ist ja bekanntlich kein Kraut gewachsen, doch wenn das Chaos zu groß wird, dann erinnert man sich gern des Tierschutzes und das Gejammer ist dann groß. Gern würden wir unsere wirkliche Meinung solchen Typen an den Kopf werfen, doch der unschuldigen Tiere wegen machen wir das nicht, sondern retten, was zu retten ist.

Unzählige verwilderte Katzen liefen auf einem heruntergekommenen Grundstück herum. Fünf von ihnen, zu denen auch Jacky gehörte, nahmen wir bei uns auf, viele andere ließen wir kastrieren und gegen Parasiten behandeln und brachten sie an ihre Futterstelle zurück.

Jacky und Jack waren mit starkem Katzenschnupfen infiziert, als sie zu uns kamen. Die Behandlung war sehr aufwendig und langwierig, da der ehemalige Besitzer seine Tiere nie medizinisch versorgen ließ. Nach 8 Wochen hatten sich die beiden gut erholt und nun wollten wir sie durch eine Impfung vor weiteren Erkrankungen schützen.

Schon zwei Tage nach der Impfung verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand dramatisch. Sie bekamen einen starken Schnupfen und das Fressen bereitete ihnen Schmerzen. Wir stellten sie sofort dem Tierarzt vor, der sie zur stationären Versorgung aufnahm.

Trotz aller nur erdenklichen Maßnahmen mussten wir die kleine Jacky nach zwei Tagen erlösen lassen. Sie hatte nicht die Kraft wie ihr Brüderchen Jack. Wir sind unsagbar traurig, dass die Kleine nie ein behütetes Leben kennen lernen durfte.

Letschow, im Januar 2018

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