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Hallo Familie Klein,

heute melde ich mich aus meinem neuen Zuhause, in dem ich mich bereits sehr gut eingelebt habe.

Gleich am ersten Tag durfte ich auf Erkundungstour gehen und mich mit meiner neuen Umgebung vertraut machen. Da beschloss ich doch glatt, meinen Schlafplatz für die Nacht selbst zu wählen und mich im Schlafzimmer breit zu machen. Da ich gewohnt war, um 22 Uhr mit meinen Geschwisterchen zu spielen, machte ich dies auch am ersten Abend. Da die Zeit aber sehr unpassend schien, beschloss ich, meinen Spieltrieb um einige Stunden vorzuverlegen. Nachts schlafe ich sehr gut und selbst das morgendliche Weckerklingeln hält mich nicht davon ab, weiterzuschlafen.

Meine zweibeinigen Freunde sind fast rund um die Uhr da, so dass ich nicht alleine bin, was mir sehr gut gefällt, so kann ich jederzeit einen Platz zum Kuscheln finden und immer ist jemand da, wenn ich spielen möchte. Es haben sich einige feste Rituale eingeschlichen. In den Morgenstunden, wenn es jetzt noch dunkel ist, stehe ich zwar mit auf, esse eine Kleinigkeit, gehe dann aber auf meinen eigens für mich eingerichteten Schlafplatz auf dem Schreibtisch. Da liegt es sich wunderbar.

Wenn mir langweilig ist, setze ich mich ans Fenster und schaue allem nach, was sich bewegt, und das ist gar nicht mal so wenig. Aber auch meine Zweibeiner halte ich ordentlich auf Trab. Wenn ich spielen möchte, müssen sie alles stehen und liegen lassen und mit mir spielen. So läuft das eben, ich bin die kleine Herrin im Haus geworden.

Mein Schnupfen hat sich bereits gebessert, nur morgens schnaufe ich wie eine kleine Dampflok. Dafür habe ich jetzt entdeckt, dass ich beim Kuscheln einen sehr beruhigenden Ton machen kann. Ich glaube, die Zweibeiner nennen es schnurren. Meine letzte Untersuchung beim Arzt war sehr aufregend. Die Frau Doktor hat mir direkt bis zum Herz geschaut. Sie sagte, damit ist alles in Ordnung, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Sternchen und meine neue Familie wünschen ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Start ins neue Jahr und ist dankbar dafür, dass es Menschen wie euch gibt, ohne die es mich nicht geben würde.

Im Dezember 2017

 

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