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Joschi - Heike Breetz ist meine Patin

geb. ca. 2007, männl., kastriert, gechipt, geimpft (Schäferhundmischling)

Neues von Joschi:

Zwei Jahre sind seit dem letzten Bericht über Dich vergangen. Gibt es etwas Neues über Dich zu berichten? Na ja, Dein Fell ist grauer geworden, Deine Sprünge flacher und Du bist ruhiger, regst Dich nicht mehr so tierisch über Fremde (Hunde oder Menschen) auf. Klar, Dein lautes Gebell jagt ihnen erstmal noch Angst ein, aber Du beruhigst Dich doch ziemlich schnell.

Den Maulkorb benötigen wir zu Deiner Freude nicht mehr, der war für Dich sowieso immer ein Graus. Du genießt es jetzt, mit Deinen beiden Damen Pupi und Gola, in der Sonne im Garten liegen zu dürfen. Auch das "Katzenthema" konnten wir klären und Du hast sie nicht mehr zum Fressen gern, sondern sie gehören jetzt zur Familie. Das hast Du wirklich gut gemacht mein Streifenhörnchen.

Aufgrund der vielen Jahre bei uns glauben wir nicht mehr an eine Vermittlung, aber Du bist ja auch nicht sooooooo einfach. Da wir Dich trotz Deiner Macken alle lieben bleibst Du dann eben für immer bei uns.

Letschow, im Juli 2017

Joschi im Juli 2015:

So Joschl, nun sitze ich hier und soll eine Beschreibung zu dir fertigen. Du schaust mich mit deinen treuen braunen Augen an und würdest doch viel lieber mit mir schmusen.

Du warst im Tierheim sehr bekannt. Nicht wegen Deiner treuen Augen, sondern wegen Deines doch ziemlich eigenwilligen Verhaltens. Entweder hast du Dich in Deiner Hütte versteckt oder bist wie ein Verrückter an die Gitter gesprungen. Mit Dir rausgehen wollte dann schnell niemand mehr, da Du kaum händelbar warst. Und dann kam der Anruf der Tierheimleitung: „Können sie nicht den Joschi bei sich aufnehmen? Er hat über Nacht den Zwinger auseinander genommen, sogar die Dachrinne abgerissen…. Wir haben Angst, dass ihm etwas passiert.“

Da musste ich erst mal schlucken… und habe zugesagt. Als ich Dich dann abholte, wolltest du gar nicht in das Auto – Panik. Nach einer Weile hat es dann aber doch geklappt und so ging die Fahrt in Richtung Gnadenhof. Zuhause angekommen war die Rückbank meines Autos völlig durchnässt von deiner Sabber. In Deinem neuen Zimmer hast Du dich sofort unter dem Tisch verkrochen und zum Gassigehen musste ich Dich immer darunter hervorholen.

Fast sechs Jahre ist das nun her und glücklicherweise hast du Dich gut entwickelt. Du freust dich wenn ich Dir das Geschirr anlege, dann weißt Du, dass wir bestimmt etwas Schönes unternehmen. Du liebst unsere Gassi Geher (die Frauen natürlich besonders) und die anderen Hunde. Zoff gibt es nur, wenn Dir einer den Rang als Chef des Rudels streitig machen will.

Wir haben viel mit Dir versucht, waren auf dem Hundeplatz und dachten du hättest Spaß daran. Doch Du hast uns gezeigt was du denkst: Kinderkram!

Jagen ist Deine Leidenschaft! Die ersten Jahre bist Du an der Leine fast 2 m hoch gesprungen wenn Du ein Reh gesehen hast…, heute spitzt Du nur noch die Ohren.  

Die Hundewanderungen machen Dir besonders viel Spaß, da akzeptierst Du sogar die schwarzen Rüden, die sonst deine Feinde sind. Musstest Du die erste Zeit einen Maulkorb tragen, so bist Du jetzt so entspannt, dass es auch ohne geht. Sogar in die Gaststätte können wir Dich mitnehmen.

Du wirst sicherlich nie der „jedermanns Hund“ werden. Aber vielleicht gibt es ja irgendwo den Menschen, der zu Dir passt. Den, der die Herausforderung sucht und dem Du vertrauen kannst. Leider ist unsere Zeit für jedes einzelne Tier auf dem Hof sehr begrenzt. Daher würden wir Dir ein eigenes Zuhause von Herzen wünschen.

Letschow, im Juli 2015

 

 

 

 

 

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